Unterbrechung der Stadtbahnlinie 1

Bekanntlich werden seit 12. April die Stadtbahngleise in der Salzstraße erneuert; bei werktäglich 163 Fahrten sind die Schienen nach über 40 Jahren so erneuerungsbedürftig, dass mit diesen Arbeiten nicht länger gewartet werden konnte. Von der Schwabentorbrücke gibt es Busverkehr zum Europaplatz, wo die Stadtbahn nach Landwasser beginnt – und natürlich auch in die Linien 4 (nach Zähringen bzw. zur Messe, 5 (Richtung Rieselfeld) und 27 (Bus nach Herdern) umgestiegen werden kann. Dieser Schienenersatzverkehr ist allerdings nur zu empfehlen, wenn man nicht gut zu Fuß ist. Schneller ist man, insbesondere bei dichtem Autoverkehr mit Stau auf dem Schlossbergring, wenn man den Weg von der derzeitigen „Endhaltestelle“ Schwabentorplatz zum Bertoldsbrunnen per pedes apostolorum zurücklegt. Die VAG veranschlagt dafür 7 min, was keineswegs besonders sportlich ist. In der Fahrplanauskunft wird dies (und nicht der Schienenersatzverkehr) auch empfohlen.

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Das Märchen vom kostenlosen ÖPNV

Wer freut sich nicht über Freibier oder eine Lokalrunde? Gespendet vom Wirt, einem Jubilar oder sonst einem großherzigen Menschen. 

Es gibt politische Gruppierungen, die allen Nutzern von Bus und Bahn ein ähnliches Geschenk machen wollen, und zwar nicht nur einmalig, sondern auf Dauer. Allerdings wird dieses Geschenk nicht von diesen Gruppierungen bezahlt, sondern dies soll von der Allgemeinheit, etwa durch Steuern oder durch eine Haushaltsabgabe, geleistet werden. Denn natürlich ist der ÖPNV nicht kostenlos – oder glaubt jemand ernsthaft, dass die Beschäftigten auf ihren Lohn, die Zulieferer auf ihre Bezahlung verzichten werden, weil dies politisch gewünscht ist?

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Sparkassenfiliale „Littenweiler“

In welchem Stadtteil steht die Filiale, pardon: das BeratungsCenter, der Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau? Kaum zu glauben, nicht im Stadtteil Littenweiler, sondern in unserem Stadtteil Waldsee. Der reicht nämlich bis zur Westseite der Lindenmattenstraße und schließt somit die Laßbergstraße ein.

Der Kern des bis 1914 selbstständigen Dorfes Littenweiler liegt südlich der Bahnlinie. Deshalb hat Littenweiler auch gewünscht, die bei der Eingemeindung versprochene Straßenbahn südlich der Höllentalbahn vom Bahnübergang Möslestraße über Waldsee- und Littenweilerstraße ins Dorf zu führen; die Stadt aber setzte die heutige Strecke auf der Hansjakobstraße durch, die zunächst noch weitgehend durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet führte. Damit wurde Littenweilers Kern zwar nicht erschlossen, es gab aber genügend Platz für einen neuen Stadtteil, eben unseren Stadtteil Waldsee.

K.-E. Friederich, BV

Bewerbung für den Vorstand

Veränderung beginnt vor Ort

Ich bewerbe mich für den Vorstand des Bürgervereins und möchte mich hiermit allen Mitgliedern vorstellen:

Dr. rer. nat. Beatrix Tappeser

Dr. rer. nat. Beatrix Tappeser
Dipl. Biologin, Staatssekretärin a.D. (Hessen)
Geb.1954, verheiratet, 2 erwachsene Söhne

Wir leben in verunsichernden Zeiten. Da ist die Pandemie, von der niemand weiß, wann sie wirklich zu Ende sein wird. Der Klimawandel ist deutlich zu spüren und es ist klar, dass die nächsten Jahre entscheidend sein werden. Wir müssen in allen Bereichen, Verkehr, Gebäudedämmung, erneuerbare Energien, Walderhaltung, die Maßnahmen ergreifen, die zu dem gesamtgesellschaftlichen Ziel der Reduktion von CO2 Emissionen beitragen. Der Artenverlust geht ebenso ungebremst weiter, auch hier müssen wir dringend gegensteuern. Und bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und zu entwickeln ist ein mindestens so großes und wichtiges Thema.

Alle „guten Taten“ beginnen vor Ort. Ziele werden von Stadt, Land, Bundesregierung, EU oder weltweit erarbeitet. Für die Umsetzung ist vielfach die lokale Ebene wichtig. 

Schließlich geht es in einer Gesellschaft auch um die Grundlage zur Entfaltung eines vielfältigen kulturellen Zusammenlebens. 

Zu allen diesen Aspekten möchte ich mich einbringen und mit Ihnen gemeinsam dazu beitragen, dass wir ein buntes, sozial ausgewogenes und lebendiges Quartier bleiben, das seinen Beitrag zu den wichtigen Menschheitszielen leistet. 

Beatrix Tappeser

Kriminelle Selbstjustiz im Freiburger Stadtwald

Unbekannte haben in Freiburg gefährliche Barrieren auf Radfahrer-Strecken gebaut. Wie die Stadt mitteilte, haben die Täter Äste, Baumteile und auch ein Brett mit Nägeln als Hindernis verwendet haben.

Gefährliche Barrieren in der Downhillstrecke Foto: BV Archiv

Neben für Radfahrer freigegebenen Wegen im Stadtwald war auch eine speziell Mountainbike-Fahrern vorbehaltene Downhill-Strecke betroffen. Ein Fall sei bereits angezeigt worden. Forstamt, Schwarzwaldverein und Mountainbike-Verein Freiburg verurteilten kriminelle Selbstjustiz. In den vergangenen Monaten sei die Zahl der Waldbesucher stark gestiegen. Immer wieder komme es auch durch den Trend zum Radfahren zu Konflikten. Wanderer und Spaziergänger sollen Downhill-Strecken nicht betreten und Radler wiederum Wege meiden, die schmaler als zwei Meter und nicht für die gemeinsame Nutzung vorgesehen sind.  

Forstamt, Schwarzwaldverein und Mountainbike-Verein Freiburg appellieren dringendst an die Vernunft der Stadtwaldnutzer, sich gegenseitig mit Vernunft und Toleranz zu begegnen.

          Hans Lehmann, BV 

Schwieriges Unterfangen: Aufstellung eines Schaukastens mit Vogelfotos

Bürgervereins Mitglied Lothar Spillmann trat vor einigen Wochen mit der Bitte um Unterstützung zur Aufstellung eines Schaukastens mit Vogelbilder heimischer Vögel an uns heran. Der Schaukasten sollte am Ende der Hirzbegstraße aufgestellt werden um den Schüler*innen der nahen Schulen und Kitas als Lernobjekt zu dienen. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Garten- und Tiefbauamt der Stadt Freiburg werden seit längerem aus „Vandalismus Gründen“ keine Schaukästen mehr im öffentlichen Raum aufgestellt. Auch Anfragen die Tafel im Privatbereich zu positionieren, blieben erfolglos. 

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Feiern bis tief in der Nacht am Hirzberg

Die Ruhe im Landschaftsschutzgebiet am Hirzberg war einmal! 

Jetzt zieht es die Jugend, sicherlich auch durch Corona befördert , ausgestattet mit allerlei Proviant (incl. diverser Alkoholika) & Mobiliar (Altreifen, Sofas, Schrott) , auf die Hirzbergwiesen. 

Der Lärmspiegel in den Abendstunden steigert sich zusammen mit dem Alkoholspiegel in die Nacht hinein deutlich. An das Ruhegebot nach 22 Uhr wird nicht gedacht. Die Hinterlassenschaften – leere Flaschen (Scherben), Essensreste, Plastikteile etc. findet man morgens auf den Wiesen wahllos und um die Mülleimer der Anwohner herum oder in diesen, wahllos verteilt. Die gesamte Anwohnerschaft, aber auch die Feriengäste auf dem Hirzberg Camping sind von diesen teilweise chaotischen Zuständen stark betroffen.

Es kann nur dringend an die Verursacher appelliert werden, die Ruhezeiten einzuhalten, daran zu denken, dass offene Feuerstellen in diesem Gebiet verboten sind und den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen (vorzugsweise zu Hause). 

Julien Röslen (Hirzberg-Camping)

Nachbarschaftspflege

Gelebte Nachbarschaft erhöht die Lebensqualität im Stadtteil. An dieser Stelle wird im Bürgerblatt regelmäßig „Nachbarschaft“ als Thema aufgegriffen – konkrete Beispiele geben Anregungen, denn „Nachbarschaft ist machbar, Frau und Herr Nachbar“.


Der PepChor singt wieder – mit neuem Chorleiter! Bis Corona und zwischen Welle 1 und 2 probte der PepChor seit 10 Jahren jeden Montagabend im Begegnungszentrum der Wohnanlage Kreuzsteinäcker in Waldsee. Das ist momentan noch nicht wieder möglich – deshalb freut sich der Chor über sein neues Zwischenquartier, den Festplatz Wittental. Dort ist viel Platz zum coronagerechten Singen – drinnen und draußen. Premiere war am 10. Juni mit dem neuen Chorleiter Johann Kavelage. Er löst Julian Pinn ab, der Freiburg verlassen hat.

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Warnung vor Anrufstraftaten

International agierende Gaunerbanden haben stets Hochkonjunktur

Rat der Polizei: Keine Geldgeschäfte am Telefon

Kriminalität vor meiner Haustür, bei meinem Nachbar, eine Notlage in meiner Verwandtschaft oder unseriöse Bankgeschäfte?

Ja das passiert – aber in keinem Fall ruft Sie die Polizei an.

Schon gar nicht um Sie zu einer Mitarbeit bei der Aufklärung von Straftaten, der Überführung von Tätern oder der Herausgabe Ihres Vermögens aufzufordern.

Wenn Sie so ein Telefonat entgegennehmen, legen Sie bitte sofort auf und verständigen Sie uns unter 110!

Anrufe eines falschen Polizeibeamten, eines vermeintlichen Enkels, eines Microsoft- oder Bankmitarbeiter haben nach wie vor Hochkonjunktur. 

Aktuell (im April 2021) wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg mehrere betagte Mitbürger Opfer solcher Straftaten. Der entstandene finanzielle Schaden ist immens. Jeweils fünfstellige Summen, angespart für die Altersversorgung, fielen den perfiden Betrügern in die Hände.

Tipps der Polizei

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! 
  • Tätigen Sie keine Geldgeschäfte am Telefon!
  • Seien Sie stets misstrauisch!
  • Rufen Sie im Verdachtsfalle die Polizei um Hilfe!
  • Sprechen Sie mit Vertrauten über verdächtige Anrufe!

Weitere Vorbeugungstipps erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de.

Kostenlose Präventionsvorträge hält die Polizei auf Anfrage auch in Ihrer Gemeinde.

Polizeipräsidium Freiburg, Referat Prävention 

Erster Kriminalhauptkommissar Jörg Wagner

freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de

0761 / 29608-31